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Montag-Lunes, 17. Mai 2010, Bercianos del Real Camino – Reliegos,
20,8 km

Heute entscheiden wir uns bewußt für eine kurze Etappe nach Reliegos. Herzliche Verabschiedung von den Hospitaleros um 08.00 Uhr. Trotz der kürze ist die Etappe anstrengend, aber die Sonne scheint sehr sehr schön. Morgens ist es zwar noch etwas frisch, aber ab 10.00 Uhr lauf ich im Fleece. Ansonsten ist die Meseta langweilig, ab und zu sehen wir die schneebedeckten Berge von Leon. Um 12.30 Uhr kommen wir in Reliegos an, einchecken, Rolf und ich brauchen jetzt ein Bier, ich esse noch tortilla dazu. Danach schlafe ich etwas, wasche meinen Fleece der jetzt doch etwas seltsam riecht (naja, nach zwei Wochen beinahe Tag und Nacht tragen). Abends kochen wir gemeinsam in der Herberge „Fussili-Nudeln“.

 

Dienstag-Martes, 18. Mai 2010, Reliegos – Leon, 26 km

Wir gehen so gegen 07.45 Uhr los, trinken in der schrägen Bar (Siehe Fotos) noch einen Caffe con leche und essen was (ein eingepacktes süsses Stückle). Danach geht´s nach Leon, die Vororte sind nicht so trist und „anstrengend“ als im Reiseführer beschrieben. So erreichen wir gegen 14.00 Uhr Leon. Christa und Alex gehen zu den Benediktinern in die kirchliche Herberge, Rolf, Günther und ich können uns ein 2-Sterne-Hostal. Das ist o.k., die 30 € pro Person finde ich aber zuviel, vielleicht bin ich aber schon die 5-7 € der bisherigen Herbergen gewöhnt.

Um 16.00 Uhr treffen wir und alle vor der Kathedrale die wir besichtigen, sehr sehr schön mit vielen bunten Glasfenstern verschiedenster Art. Ich sehe trotzdem kaum etwas da ich noch meine Sonnenbrille aufhabe, und im T-Shirt und kurzer Hose ist es mir auch etwas zu kühl. Wieder draussen treffen wir die netten Schweizer Mädels wieder. Die beiden sind schon sehr lange unterwegs, eine lief von Frauenfeld den camino, die andere vom französischen „Le Puy“. Großartige Leistung meine Damen.

Nach der Kathedrale gehen wir zum Burger-King, nach 2 Wochen Spanien und Pilgermenü brauchen wir so was mal wieder. Danach kaufen wir im „Eroski“ - einem spanischen Edeka – Vorräte für die nächsten 1-2 Tage. Ich mache mich noch auf den Weg um eine Unterhose (die ich ja irgendwo verschlampt habe)  zu kaufen ;-)

Abends essen wir ein schlechtes Pilgermenü, ich esse einen panierten Fisch der gar nicht schmeckt. In der nächsten Bar gibt´s unseren ersten Sangria auf dem Camino. In der Hotelbar trinken Rolf, Günther und ich noch zwei Bierchen zum Abschied von Rolf. Er hatte letztes Jahr die zweite Hälfte des Camino Frances ab Leon gemacht, dieses Jahr hat er nun den ersten Teil gemacht und ist am Ziel.

 

Mittwoch-Miercoles, 19. Mai 2010, Leon – Villar de Mazarife, 21,7 km

„Entspannungsetappe“. Rolf läuft mit uns noch aus Leon raus da er zum Busbahnhof muss. Wir verabschieden ihn etwas wehmütig. Aber wir sehen uns bestimmt wieder auf einen Tropfen Trollinger mit Lemberger.

Wir entscheiden uns für den Weg der nicht der Straße folgt sondern viel ruhiger durch die Kastilischen Felder. Schöne Wanderung, immer wieder mit einem Blick auf die schneebedeckten Berge. Die Herberge ist sehr sehr sauber und hat sogar einige Sonnenliegen, die wir natürlich sofort für 1,5 Stunden in Beschlag nehmen. Meine letzte Rasur ist 9 Tage her, so entscheide ich mich jetzt die Stoppeln wieder weg zu machen. Im Dorf gibt es eine schöne Kirche mit vielen Störchen drauf und einer Pilgerstatue davor, einfach sehenswert. Und plötzlich fängt´s mit jodeln an und die beiden Schweizer Pilgerinnen begegnen uns wieder, sie sind in der anderen Herberge.

Abends gibt´s in unserer Herberge Pilgermenü mit Paella, eines der besten Menüs auf dem ganzen Camino. Der Hospilatero lief den Camino und hatte in diesem Ort Rückenbeschwerden und später Krebs. Da entschloss er sich eine kleine Herberge mit max. 35 Betten aufzumachen und möchte keinen Gewinn machen. Da er Arzt ist/war hilft er bei Fußproblemen.  

 

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