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Donnerstag-Jueves, 20. Mai 2010, Villar de Mazarife – Astorga, 33,1 km

Um 06.45 Uhr geht´s heute los. Nach 10 km gibt´s die erste Bar wo wir den ersten Caffe trinken. Schönes Wetter, nach der Bar geht´s in kurzen Hosen und T-Shirt weiter. Wir gehen über eine sehr alte römische Brücke nach Hospital de Órbigo, dort findet nächste Woche ein Ritterturnier statt. Dafür sind wir zu früh dran.

Weiter geht´s mit auf und ab, auf dem Weg sehe ich eine Echse und versuche ein Bild von ihr zu machen ;-) 5 km vor Astorga steht ein schönes Kreuz mit herrlichem Blick auf die Stadt und die Berge von Leon. Es sieht alles so nah aus, ist aber doch noch mindestens eine Stunde bis ins Zentrum. Beim Weg ins Zentrum müssen wir lustigerweise über einen Bahnübergang wo wir mindestens 500 m laufen müssen. Die Herberge „San Javier“ ist sehr schön, die Hospitalero kennt meinen Heimatort Meßstetten, ursprünglich kommt sie aus Reutlingen.

Wir schlendern durch die schöne Stadt mit der Kathedrale, dem Bischofspalast von Gaudi und den schönen Abends gehe ich mit Günther und Christa zum Pizzaessen.

 

Freitag-Viernes, 21. Mai 2010, Astorga – Rabanal del Camino, 20,7 km

Heute geht´s nach Rabanal del Camino, es wird ca. 25 Grad heiss. Nach Astorga geht´s immer wieder etwas nach oben, am Schluss bescherlich mit vielen großen Steinen. Auf dem Weg machen wir eine Rast bei der berühmten Bar „Cowboy“, nett eingerichtet mit unzähligen Utensilien was man so im wilden Westen findet.

Unsere Herberge „Pilar“ in Rabanal ist schön mit einem tollen und gemütlichen Innenhof, mittags um 13.00 Uhr sind wir schon da. Makkaronies für 3,90 €, die reichen für Günther und mich.  Hier treffen wir auch Frank wieder der auch dort übernachtet. Abends esse ich mit ihm noch einen Salat mit Thunfisch, auch für 3,90 €. Früh ins Bett, morgen haben wir eine lange Etappe vor uns.

 

(Pfingst)Samstag-Sabado, 22. Mai 2010, Rabanal del Camino - Ponferrada, 32,4 km

Um 06.45 Uhr gehen wir los. Nach einem steilen Anstieg erreichen wir nach 6 km Foncebadon, 3 km vor dem Cruz de Ferro. Schöne Berglandschaft mit Macchia wie auf Korsika. Beim Cruz de Ferro lege ich meinem Stein mit der Versteinerung von der schwäbischen Alb ab. Zeit für ein Vaterunser bleibt noch. Nach ein Paar Bildern und einer Vesperpause geht´s noch eine Weile auf und ab bis wir schon einen Blick ins Tal nach Ponferrada haben. Ab und zu sehen wir einige Kühe. Das beste ist das „Dorf“ Manjarin, ein Schild mit dem Ortseingang und nach 5 Metern das Schild mit dem Ortsausgang. Dann geht´s bergab, teilweise beschwerlich mit großen Steinen und Schotter. Das Highlight dieses Tages ist aber das Nachtigallental mit vielen blühenden Blumen. In Molinaseca machen wir eine Rast, ich brauche Zwei „Claras“ um mich etwas abzukühlen.

Die letzten 7 km gehen wir der Straße entlang bis Ponferrada. Günther und ich gehen in ein Hostal Encina direkt neben der Templerburg. Da wir uns erst um 20.20 Uhr entscheiden die Burg anzuschauen (es hatte nachmittags noch 33 Grad), das fällt leider aus da die Burg m 20.30 Uhr schliesst. Abend schauen Günther und ich (und ein Dorftrottel) das Champions-League-Endspiel FC Bayern – Inter Mailand an. 70 % Ballbesitz reichen meinen Bayern nicht, da die Italiener die Tore machen. Schade, aber zum Trost gibt´s mal wieder ein Paar Hefeweizen ;-)

Da es Samstagabend ist feiern die Spanier draußen Party bis nachts um 04.00 Uhr, viel geschlafen habe ich dabei nicht!

 

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