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Samstag-Sabado, 29. Mai 2010, Palas de Rei – Ribadiso, 26,9 km

Es geht heute wieder auf und ab durch die sehr schöne grüne Landschaft mit viel Wald und kleinen Ortschaften. In Furelos besuchen wir die kleine Kirche. Dort reicht der Gekreuzigte Jesus laut Reiseführer einem Pilger die rechte Hand. Doch der Pilger fehlt! Und wir sind etwas enttäuscht.

So wandern wir weiter über Melide, einem wieder etwas größeren Ort. Danach fällt auf – bildlich und sinnlich – dass es viele Eukalyptusbäume gibt. Wir erreichen Ribadiso, außer der tollen Herberge gibt es noch eine kleine Bar und zwei Häuser. Aber die Herberge liegt wunderschön an einem Bach neben einer Brücke. Die Duschen sollte man wieder mal entkalken, es kommt nur ein kleines Rinnsal raus. Abends essen wir Pilgermenü in der Bar, leider können wir nicht life miterleben wie unsere Lena Meyer-Landrut den Grand-Prix nach Deutschland holt…..

 

Sonntag-Domingo, 30. Mai 2010, Ribadiso – Pedrouzo (Gemeinde Arca),
23 km

Wie gestern wandern wir durch kleine Ortschaften mit viel Eukalyptuswälder und etwas auf und ab. Auffallend sind immer wieder die schönen Kornspeicher, sie sind auf Stelzen gebaut um den Mäusen den Weg zum guten Essen zu verwehren. In Santa Irene machen wir Mittagspause in einer Fußball-Bar. Dort hängen überall an den Wänden Poster von großen Mannschaften, auch ein Schal von Schalke 04 fällt auf.

In Pedouzo ist nicht viel los, es hat kein Supermarkt offen und so gibt´s noch ein Pilgermenü. Danach treffe ich noch Benni und Mice, und wir trinken noch gemütlich ein paar Bierchen.

 

Montag-Lunes, 31. Mai 2010, Pedrouzo (Gemeinde Arca) - Santiago de Compostela, 21,2 km

Endspurt: Wir stehen um 07.00 Uhr auf da wir es nicht eilig haben, wir müssen nicht um 12.00 Uhr in der Pilgermesse in Santiago sein. So laufen wir frohen Mutes dem Ziel entgegen. Zuerst treffen wir unseren ersten Eselpilger, der vollgepackt auf dem Heimweg von Santiago ist. Etwas später dann 6 Mädels um die 20 die viele Lieder singen. Bei „Bruder Jakob“ singe ich auch mit ;-) Sie studieren in Bilbao für ein Jahr und kommen aus Irland. Gestartet sind sie in Lugo (ca. 125 km vor Santiago).

Auf dem Monte de Gozo machen wir noch einige Bilder vom mächtigen Papstdenkmal, danach sind´s nur noch 5 km. Schon in Santiago angekommen sehen wir einige Schulklassen, sie unterscheiden sich durch ihre verschieden farbigen Baseballcappis: Orange, Gelb, Rot, Blau, Grün. Bestimmt um die 500 Kinder, einige grüßen uns etwas schüchtern mit „buen camino“. Was für ein toller Empfang für uns in Santiago ;-) Dann kaufen wir kurz auf der anderen Straßenseite in einem Minimercado ein und verpassen dadurch den direkten Weg zur Kathedrale. Doch mit ein mal fragen und einem kleinen Umweg sind wir gegen 13.00 Uhr vor der Kathedrale am Ziel. Manu wartet schon sehnsüchtig auf uns, wir verbringen so ihren letzten Tag in Santiago mit ihr. Dann machen wir das typische Touriprogramm: Compostela abholen, Goldenes Tor, Umarmung Jakobus, Sarkophag.

Danach trinken wir einen Caffe, reden und schauen viele „Gschäfterl“ an. Abends essen wir ein leckeres Pilgermenü für 12 € und trinken in einer Bar noch 2-3 Bierchen.

 

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